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Wang Yi nimmt an G20-Außenminister-Videokonferenz über Afghanistan teil
2021/09/23

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat am Donnerstag an einer Videokonferenz der Außenminister der G20 über Afghanistan teilgenommen.

Wang sagte, die Entwicklung der Lage in Afghanistan habe in der internationalen Gemeinschaft große Besorgnis ausgelöst und werde sich in Zukunft noch stärker auf den Frieden und die Stabilität in der Region und auf der ganzen Welt auswirken. Als wichtige Plattform für die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit solle die G20 eine konstruktive Rolle beim Streben nach Frieden, Entwicklung und Konsensbildung in Afghanistan spielen.

In erster Linie solle die internationale Gemeinschaft dringende humanitäre Hilfe für das Krisenland gewährleisten, so der chinesische Außenminister. China habe beschlossen, Afghanistan Materialien im Wert von 200 Millionen Yuan RMB zur Verfügung zu stellen, einschließlich einer Spende von drei Millionen COVID-19-Impfstoffdosen. Darüber hinaus sollten alle Arten von einseitigen Sanktionen oder Beschränkungen gegen Afghanistan aufgehoben werden.

Afghanistan solle seinen Verpflichtungen nachkommen, eine klare Grenze zu allen Arten von terroristischen Kräften ziehen und diese entschlossen bekämpfen. Die internationale Gemeinschaft solle eine gemeinsame Front gegen Terrorismus bilden, sich gegen Doppelmoral und selektive Terrorismusbekämpfung wenden sowie mit allen Kräften verhindern, dass Afghanistan erneut zu einem Nährboden und Schutzschirm von Terrorismus werde.

Wang Yi erklärte, der wirtschaftliche Wiederaufbau Afghanistans sei die grundlegende Lösung, um das Auftreten schwerwiegender Migrationsprobleme zu verhindern. China unterstütze die führende Rolle der Vereinten Nationen bei der Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität in Afghanistan sowie bei der Gewährleistung von humanitärer Hilfe und sei bereit, die Kommunikation und Koordination aufrechtzuerhalten und die Zusammenarbeit mit allen Parteien zu verstärken.

Quelle: CRI

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